Da Urlaub die schönste Zeit des Jahres ist. Aber vorher gilt es zum Erhalt der eigenen Gesundheit einiges zu beachten. Viele Länder wie z.B. Afrika bergen gesundheitliche Gefahren und sollten bzw. können nicht ohne ausreichenden Schutz bereist werden. Dies gilt vor allem für Tropenländer. Informationen gibt das Tropeninstitut. Impfungen kann der Hausarzt durchführen, mitunter sind einige Impfungen jedoch nur in speziellen ermächtigen Instituten möglich.

Hierzu zählt unter anderem Gelbfieber. Viele afrikanische Staaten fordern ein Impfzertifikat und verweigern die Einreise wenn dies nicht vorliegt. Die Impfung sollte mindestens 10 Tage vor Reisebeginn durchgeführt werden. Sie gilt dann für zehn Jahre. Hepatitis ist in Afrika immer noch weit verbreitet. Das Hepatitis A Virus wird vorwiegend durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel übertragen. Auch sie bietet einen Schutz für 10 Jahre. Empfehlenswert ist die Kombination einer Hepatitis A und Hepatitis B- Impfung. Besonders bei einem längeren Aufenthalt wird dies angeraten. Eine Infektion von Hepatitis B ist durch Blut und Körpersekrete (Sperma) möglich. Hierzu sind drei Impfungen nötig. Die ersten zwei werden im Abstand von vier Wochen vor der Abreise injiziert. Die dritte erfolgt nach ca. sechs Monaten. Ein Impfschutz besteht für zehn Jahre. Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung (Polio) gehören zu den Basisimpfungen die jeder haben sollte. Liegt die letzte Impfung länger als zehn Jahre zurück, empfiehlt es sich diese aufzufrischen. Bei Aufenthalten in den Trockengebieten (südlich der Sahara) empfiehlt sich ein zusätzlicher Schutz gegen Meningokokken- Meningitis. Nach 3 Jahren ist diese wiederholt zu injizieren. In der Zeit von Oktober bis Mai besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Für Jäger, Tierärzte oder Personen die engen Kontakt zu Tieren haben, kann eine Impfung gegen Tollwut sinnvoll sein. Von einer Cholera-Impfung wird heute abgeraten. Durch Einhaltung der hygienischen Vorsichtsmassnahmen lässt sich das Risiko einer Infektion weitestgehend ausschließen. Umstritten sind Prophylaxemaßnahmen gegen Malaria. Mit einer Behandlung kann zwei Tage vorher begonnen werden. Allerdings sind die Präparate nicht frei von Nebenwirkungen. Mitunter ist von erheblichen Nebenwirkungen zu rechnen. Es empfiehlt sich also Nutzen und Risiko genau abzuwägen.

Auch Typhus ist in Zentralafrika weit verbreitet. Eine Impfung ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen. Neben einem geeigneten Impfschutz sollte auch eine sehr gut ausgestattete Reiseapotheke mitgeführt werden. Eine umfangreiche Information zu Afrika kann im Ernstfall gesundheitlichen Schäden vorbeugen.

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