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Handy als Schuldentreiber für Jugendliche

On 19. November 2015, in Kategorie 1, by Afrika

Diese und ähnliche Schlagzeilen tauchen in regelmäßigen Abständen in Zeitung und Zeitschriften auf: „Immer mehr Jugendliche unter 20 Jahren sind bereits hochverschuldet!“ Ein Thema, dass noch vor gar nicht so langer Zeit gar kein Thema war. Denn die typischen Schuldenfallen, die Erwachsene in die Überschuldung und Insolvenz drängen können, sind keine Fallen in die üblicherweise Jugendliche geraten.
Jugendliche, die arbeitslos sind, sind es meist von Anfang an, wohnen dann oft noch bei den Eltern und tätigen keine großen Anschaffungen, für die sie einen Kredit aufnehmen müssen. Schon gar nicht bauen oder kaufen sie Häuser. Jugendliche geraten auch nicht in Not, weil der Partner sie verlässt oder stirbt, eine häufige Ursache, weshalb Erwachsene plötzlich vor einem nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg stehen. Was also treibt Jugendliche immer häufiger in die Schuldenfalle?
Das elektronische Wettrüsten scheint hier die Ursache zu sein. Es muss ja immer das Kaufinteresse auf das neueste Handy gelenkt werden.
Noch dazu, wo sie laut Statistik immer mehr Geld zur Verfügung haben. Eine Ursache ist, dass die Jugendlichen zwar mehr Geld zur freien Verfügung bekommen, dass sie aber andererseits immer weniger lernen, mit dem Geld vernünftig zu haushalten
Hier eine Übersicht was den Reiz eines Handys ausmachen kann.

 
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Verbaucherrecht in der heutigen Zeit

On 19. November 2015, in Kategorie 1, by Afrika

Die Grenzen innerhalb der Europäischen Union sind durchlässig geworden – für Verbraucher aber gilt dies nur bedingt:

Denn trotz vielfältiger Ansätze, das Verbraucherrecht in Europa zu harmonisieren, werden grenzüberschreitende Geschäfte von Verbrauchern selten getätigt. Die Europäische Kommission führt
das auf ein fehlendes Vertrauen der Verbraucher zurück und hat im Herbst 2008 den Entwurf einer Richtlinie vorgelegt, die einen in allen EU-Ländern
gleich hohen Schutzstandard von Verbraucherrechten garantieren soll – eine Harmonisierung von Verbraucherrechten. Dieser Vorschlag steht in deutlichem
Gegensatz zu dem bisher bei verbraucherprivatrechtlichen Richtlinien verfolgten Konzept der Mindestharmonisierung. Die wegweisenden Ergebnisse
der im Juni 2010 veranstalteten internationalen Fachtagung zu diesem Thema präsentiert der Band “Vollharmonisierung im Europäischen Verbraucherrecht?”.
Weiter Infos:

Wikipedia und der Verbraucherschutz.

 

Ebola – Hintergründe und Gefahren

On 27. Oktober 2014, in Afrika, by Afrika

Ebola Virus concepts isolated

Rund 3.500 Menschen mussten seit Ausbruch der jüngsten Ebola-Epidemie in Westafrika ihr Leben lassen. Es steht außer Zweifel, dass der Ebola-Erreger wohl einer der gefährlichsten, wenn nicht sogar der gefährlichste Erreger überhaupt ist in der heutigen Zeit. Dennoch ist es aber auch so, dass ein Ausbruch dieser Krankheit durchaus in Grenzen gehalten werden kann, wenn bestimmte Regeln eingehalten und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Die Krankheit breitet sich in Westafrika immer weiter aus, und auch hierzulande fragen sich viele Menschen, ob eine solche Ebola-Epidemie auch in Deutschland auftreten könnte. Nur wenige Menschen haben sich bisher mit dem Thema richtig befasst, und so kommt es sehr schnell zu einer Hysterie sobald die Medien einen einzigen Bericht bringen der besagt, dass es irgendwo in Deutschland einen Verdacht auf Ebola gibt. Die Fakten allerdings zeigen, dass Ebola zwar eine sehr ernste Erkrankung ist, aber keinesfalls so unberechenbar, wie man sie gerne darstellt. Dass sich die Erkrankung in Westafrika so rasant verbreitet, hat einige Gründe.

Der Ursprung des Ebola-Virus

Wichtig ist zu wissen, dass Ebola eine sogenannte Zoonose ist. Dies bedeutet, dass die Erreger von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Vermutet wird, dass der erste Ausbruch der Erkrankung auf Menschenaffen zurückgeht. Diese waren an Ebola erkrankt, und ihr Fleisch wurde dann von Menschen gegessen, die sich dann ebenfalls infizierten. Die meisten weiteren Ausbrüche der Erkrankung sollen auf dieselbe Ursache zurückgehen. Fakt ist jedoch, dass sich das Virus nicht für längere Zeit in menschlichen Populationen aufhält, zumindest war dies bisher so der Fall. Es gibt aber eine Population, die als natürliches Reservoir der Ebola-Viren gilt, und das sind Flughunde. Diese sollen das Virus dauerhaft in sich tragen. Einige Arten dieser Tiere tragen nachweislich dieses Virus in sich, erkranken aber nicht daran. Vermutet wird, dass ich Menschenaffen aber auch einige andere Tiere damit anstecken, wenn sie Früchte verzehren, die zuvor besucht wurden von einem Flughund, der infiziert ist. Einigen Hinweisen nach soll die aktuelle Epidemie deswegen ausgebrochen sein, weil sich ein Mensch auf diesem Weg ansteckte.

Gründe für die Epidemie in Westafrika

Dass sich die Ebola-Erkrankung in diesem Maße in Westafrika ausbreiten kann, hat unterschiedliche Ursachen. Eine große Rolle spielt sicherlich die Unwissenheit der Betroffenen. Sie wissen oft weder, welche Symptome diese Krankheit hervorruft, noch wie sie sich ausreichend schützen können. Und selbst wenn sie über Schutzmaßnahmen Bescheid wissen, stehen meistens keine Schutzkleidung oder Handschuhe zur Verfügung. Viele Dörfer Westafrikas, in denen sich Menschen infizieren, haben keine Ahnung von der Epidemie oder Schutzmaßnahmen, und die Regierung ist auch nicht in der Lage, in allen Regionen für ausreichende Aufklärung zu sorgen. Zudem ist es auch so, dass die ersten Symptome einer Ebola-Erkrankung denen einer einfachen Grippe ähneln, viele nehmen sie daher zunächst gar nicht ernst. Erst wenn innere Blutungen auftreten, suchen sie einen Arzt auf, und dann sind in vielen Fällen bereits Angehörige mit dem Virus infiziert. Aufgrund einer unzureichenden Aufklärung und einem fehlenden Verständnis dieser Krankheit stecken sich immer wieder Menschen an. Ein weiteres großes Problem ist auch die traditionelle Waschung der Leichen durch Familienmitglieder für die Bestattung, diese sind in dem Stadium hochansteckend.

Gefahr eines Ausbruchs von Ebola in Europa

Die Experten sind sich einig, dass eine Ebola-Epidemie in Europa mehr als unwahrscheinlich ist. Kaum ein Tourist wird sich in Gegenden in Afrika aufhalten, in denen viele Ebola-Infizierte sind, und selbst wenn ist noch immer ein direkter Kontakt der Schleimhäute zu Blut, Exkrementen oder anderen Körperflüssigkeiten nötig, um sich überhaupt anstecken zu können. Zwar gibt es auch europäische Helfer in den Gebieten, aber diese wissen ganz genau, wie sie sich schützen müssen. Sollte sich dennoch einmal ein Helfer anstecken und zurück nach Europa kommen, würde die Gefahr eines weiteren Ausbruchs der Erkrankung sofort durch eine Isolation verhindert werden. Der medizinische Standard in Europa ist weitaus höher als in Westafrika, und auch die Menschen kennen sich viel besser mit solchen Erkrankungen aus und wissen, was im Falle eines Verdachtes zu tun ist. Am Beispiel von ein oder zwei Verdachtsfällen der letzten Wochen konnte man deutlich erkennen, dass das Notfallsystem in einem solchen Fall wirkungsvoll greift. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass während der Inkubationszeit des Virus keine Ansteckung möglich ist. Erst wenn die ersten Symptome auftreten, kann der Infizierte weitere Menschen anstecken. Somit besteht nicht die Gefahr, dass jemand unwissentlich das Virus weiter verbreiten kann. So schlimm diese Erkrankung auch ist, der Ausbruch einer richtigen Ebola-Epidemie in Europa ist so gut wie ausgeschlossen. Dies ist der guten medizinischen Ausstattung, Kenntnis und Versorgung in den Ländern zu verdanken.

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Ebola positive

Es ist zur Zeit täglich in den Medien zu finden, das Thema Ebola. Dieser gefährliche Virus sucht schon seit einigen Monaten Westafrika heim. Bisher fielen mehr als 3.500 Menschen dem Virus zum Opfer. Aber Afrika ist weit weg, daher sind viele Menschen nicht unbedingt interessiert an Informationen zu diesem Virus. Zwar ist der Erreger in Deutschland bisher nicht aufgetreten, dennoch ist es durchaus möglich, dass sich Menschen damit im Ausland infizieren und das Virus mitbringen. Dennoch ist die Gefahr einer Epidemie hier in Deutschland eigentlich ausgeschlossen

Ebola – der Virus

Ebola ist ein sogenanntes hämorrhagisches Fieber, das höchst aggressiv ist. Zum ersten Mal trat dieses Virus in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf. Der erste Ausbruch, der auch dokumentiert wurde, erfolgte 1976 im Sudan, und gleichzeitig auch in der Nähe vom Fluss Ebola, dieser befindet sich im heutigen Kongo. Insgesamt gibt es fünf unterschiedliche Ebola-Viren. Vier davon lösen das bereits genannte hämorrhagische Fieber aus, zudem weisen sie alle eine unterschiedliche Aggressivität auf. Rund fünfzig bis neunzig Prozent aller mit dem Ebola-Virus infizierten Menschen sterben auch daran. Das Gefährlichste an diesem Erreger ist, dass es momentan weder eine Impfung gibt, noch irgendein Heilmittel.

 Potentielle Möglichkeiten der Ansteckung

Die gute Nachricht ist wohl, dass für eine Ansteckung ein direkter Kontakt nötig ist, es erfolgt keine Übertragung durch die Luft. Das Virus kann nur übertragen werden von Mensch zu Mensch, wenn Schleimhäute oder auch offene Wunden in Kontakt kommen mit Blut, Gewebe oder anderen Körperflüssigkeiten von Personen, die bereits infiziert sind. Das größte Risiko besteht bei Blut, Erbrochenem und Exkrementen. Sehr groß ist allerdings die Ansteckungsgefahr, wenn man mit einer Leiche eines an Ebola verstorbenen Menschen in Kontakt kommt, diese sind absolut hochansteckend. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich das Virus gerade in Afrika so stark verbreitet. Dort ist es oft üblich, ein verstorbenes Familienmitglied zu waschen und herzurichten für die Bestattung. Vielen Menschen ist dort gar nicht klar, in welche Gefahr sie sich hier begeben, wenn sie sich nicht entsprechend schützen.

Krankheitssymptome – worauf ist zu achten

Wer sich mit dem Erreger angesteckt hat, bemerkt dies meistens erst einige Zeit nach der Infektion. Erste Symptome treten für gewöhnlich erst frühestens nach zwei Tagen und spätestens nach 21 Tagen auf, durchschnittlich ist die Zeit von einer Woche. Infizierte sind nicht ansteckend, bevor die ersten Symptome auftreten. Zunächst stellen sich nur ganz allgemeine Symptome einer Infektion ein, so wie man sie hierzulande beispielsweise bei einer Grippe bekommt, also Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen und Schüttelfrost sowie auch Schmerzen im Rachen. Bis dahin könnte man die Symptome durchaus auch einer Grippe zuordnen. Danach allerdings geht es weiter mit Übelkeit und Erbrechen, damit einhergehendem schwerem Durchfall, und in vielen Fällen tritt auch ein Hautausschlag auf, der sehr charakteristisch ist. Durch die typische Reaktion des Körpers auf die Entzündung werden die Blutgefäße des Menschen geschädigt.

Der Erreger selbst befällt nicht nur die Epithelien von den Blutgefäßen, sondern auch das Immunsystem, die Nieren und die Leber. Da die Leber auch betroffen ist, geht auch die Blutgerinnung zurück. Zugleich ist es so, dass die roten Blutkörperchen ebenfalls geschädigt werden. Es sammelt sich Wasser im Gewebe, und der Patient leidet unter einem lebensbedrohlichen Verlust an Elektrolyten und Flüssigkeit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schädigung der Nebenniere, dadurch kommt es zu einer bedrohlichen Senkung des Blutdrucks. Daraus entsteht eine Unterversorgung des Gehirns. In Kombination mit einem multiplen Organversagen gilt dies als eine der wichtigsten Todesursachen.

Der beste Schutz gegen eine Ansteckung

Auch wenn es sich komisch anhört, der beste Schutz ist es zur Zeit, sich nicht in den betroffenen Gebieten Afrikas aufzuhalten. Außerhalb dieser Regionen ist es sehr unwahrscheinlich, auf infizierte und erkrankte Personen zu treffen, es sei denn, man gehört zum spezialisierten medizinischen Personal. Sollte man doch auf einen Erkrankten treffen, ist unbedingt der direkte Kontakt mit den Ausscheidungen oder dem Blut des Betroffenen zu vermeiden. Geeignete Schutzkleidung muss bei jedem Umgang mit Erkrankten getragen werden. Bisher gibt es weder einen Impfstoff noch ein Heilmittel gegen das Virus. Zwar gibt es Präparate, die getestet werden sollen, aber es gibt hier noch nichts Konkretes. Allerdings ist es so, dass es einige Hinweise darauf gibt, dass bei einer Behandlung der klassischen Symptome der Erkrankung die Sterblichkeitsrate erheblich gesenkt werden kann. Hier geht es vor allen Dingen um die Bekämpfung des Flüssigkeits- sowie des Elektrolytverlustes.

 

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Sehenswürdigkeiten in Afrika

On 24. März 2011, in Sehenswürdigkeiten, by Afrika

Afrika ist ein Kontinent, welcher vor allem das Herz eines jeden Naturfreundes erfreuen dürfte. Die exotische Tierwelt, verbunden mit unberührten Landschaften, macht Afrika zu einem Traumziel schlechthin. Dabei ist Afrika äußerst vielfältig; alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen, würde vermutlich den Rahmen sprengen. Die bekanntesten und beliebtesten aber sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Doch auch kulturell interessierte Touristen werden sich in Afrika wohl fühlen. Die wohl schönsten historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten findet man dabei im Land Ägypten. Das letzte noch erhaltende der Sieben Weltwunder, die bekannten Pyramiden von Gizeh, zählen zu einer der Top Sehenswürdigkeiten in Afrika. Doch dieses Land hat noch weitaus mehr zu bieten. Gut erhaltene Tempelanlagen wie die Tempel von Luxor oder berühmte Ausgrabungsstätten wie das sagenumwobene Tal der Könige – dies alles kann man in Ägypten entdecken. Am besten geht dieses übrigens während einer Kreuzfahrt auf dem Nil – während dieser kommt man an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes vorbei.

Neben Kenia ist vor allem das Land Marokko sehenswert – Marrakesch und Casablanca sind hier die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten.

Zu den weiteren beliebten Sehenswürdigkeiten in Afrika zählen zudem die unzähligen Nationalparks. In diesen kann man im Rahmen einer Safari die exotische Tierwelt gut beobachten. Egal ob Löwe, Büffel, Giraffe oder Elefant – in Afrika fühlen sich alle diese seltenen Tiere wohl und können von Touristen betrachtet werden.
Die bekanntesten Nationalparks des Landes sind der Krüger Nationalpark und der Serengeti Nationalpark.

Auch den höchsten Berg des Kontinents Afrika, den knapp 5.900 Meter hohen Kilimanjaro, sollte man während eines Urlaubes in Afrika unbedingt besichtigen. Viele Touristen wagen sich sogar an die Besteigung dieses höchsten Gipfels von Afrika – hierfür ist allerdings einige Kondition gefragt.

Ein weiteres Naturschauspiel sind die weltbekannten Victoriafälle, auch diese zählen zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeit in Afrika. Auf einer Breite von immerhin 1,7 Kilometern stürzen sich diese tosend in die Tiefe; den Sprühnebel kann man noch in einer Entfernung von 30 Kilometern sehen.

Auch Südafrika ist ein beliebtes Reiseziel auf dem Kontinent. Hier die Top Sehenswürdigkeit ist Kapstadt; malerisch gelegen vor der beeindruckende Kulisse des Tafelberges. Naturliebhaber sollten sich auf die sogenannte Garden Route begeben – ein wunderschöner Weg, der oberhalb der Klippen führt und mit beeindruckenden Landschaften und herrlichen Ausblicken aufwartet.

Die größte Wüste der Erde, die Sahara, sollte man bei einem Urlaub auf dem afrikanischen Kontinent besichtigen. Spezielle Wüstentouren werden von zahlreichen Veranstaltern angeboten – ein Kamelritt sollte dabei ebenfalls auf dem Plan stehen und ist sicher ein ganz besonderes Erlebnis.

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Urlaub geniessen – aber sicher!

On 24. März 2011, in Urlaub, by Afrika

Da Urlaub die schönste Zeit des Jahres ist. Aber vorher gilt es zum Erhalt der eigenen Gesundheit einiges zu beachten. Viele Länder wie z.B. Afrika bergen gesundheitliche Gefahren und sollten bzw. können nicht ohne ausreichenden Schutz bereist werden. Dies gilt vor allem für Tropenländer. Informationen gibt das Tropeninstitut. Impfungen kann der Hausarzt durchführen, mitunter sind einige Impfungen jedoch nur in speziellen ermächtigen Instituten möglich.

Hierzu zählt unter anderem Gelbfieber. Viele afrikanische Staaten fordern ein Impfzertifikat und verweigern die Einreise wenn dies nicht vorliegt. Die Impfung sollte mindestens 10 Tage vor Reisebeginn durchgeführt werden. Sie gilt dann für zehn Jahre. Hepatitis ist in Afrika immer noch weit verbreitet. Das Hepatitis A Virus wird vorwiegend durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel übertragen. Auch sie bietet einen Schutz für 10 Jahre. Empfehlenswert ist die Kombination einer Hepatitis A und Hepatitis B- Impfung. Besonders bei einem längeren Aufenthalt wird dies angeraten. Eine Infektion von Hepatitis B ist durch Blut und Körpersekrete (Sperma) möglich. Hierzu sind drei Impfungen nötig. Die ersten zwei werden im Abstand von vier Wochen vor der Abreise injiziert. Die dritte erfolgt nach ca. sechs Monaten. Ein Impfschutz besteht für zehn Jahre. Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung (Polio) gehören zu den Basisimpfungen die jeder haben sollte. Liegt die letzte Impfung länger als zehn Jahre zurück, empfiehlt es sich diese aufzufrischen. Bei Aufenthalten in den Trockengebieten (südlich der Sahara) empfiehlt sich ein zusätzlicher Schutz gegen Meningokokken- Meningitis. Nach 3 Jahren ist diese wiederholt zu injizieren. In der Zeit von Oktober bis Mai besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Für Jäger, Tierärzte oder Personen die engen Kontakt zu Tieren haben, kann eine Impfung gegen Tollwut sinnvoll sein. Von einer Cholera-Impfung wird heute abgeraten. Durch Einhaltung der hygienischen Vorsichtsmassnahmen lässt sich das Risiko einer Infektion weitestgehend ausschließen. Umstritten sind Prophylaxemaßnahmen gegen Malaria. Mit einer Behandlung kann zwei Tage vorher begonnen werden. Allerdings sind die Präparate nicht frei von Nebenwirkungen. Mitunter ist von erheblichen Nebenwirkungen zu rechnen. Es empfiehlt sich also Nutzen und Risiko genau abzuwägen.

Auch Typhus ist in Zentralafrika weit verbreitet. Eine Impfung ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen. Neben einem geeigneten Impfschutz sollte auch eine sehr gut ausgestattete Reiseapotheke mitgeführt werden. Eine umfangreiche Information zu Afrika kann im Ernstfall gesundheitlichen Schäden vorbeugen.

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Urlaub in Afrika

On 24. März 2011, in Urlaub, by Afrika

Kaum steht die Urlaubssaison an, stellt sich für viele Menschen die Frage, wo es denn hingehen soll. Berge und Meer werden gewünscht, Kultur darf ebenfalls vorhanden sein. Tiere wollen auch betrachtet werden und können gerne etwas exotischer sein. Fremde Traditionen und Lebensweise gehören natürlich auch dazu. Wo sich das alles finden lässt? In Afrika.

Kein anderer Kontinent wirkt auf die Europäer derart fremd und geheimnisvoll wie der Afrikanische. Dabei sind es jedoch nicht die Großstädte, die hauptsächlich die Touristen anlocken. Beliebter sind die naturnahen Gebiete und die Reservate. Hier lassen sich noch ursprüngliche Lebensweisen unter den Einheimischen entdecken. Ihre für uns fremden Traditionen wirken interessant und zeigen ein oft über Generationen gewachsenes Stammesgefüge. Doch auch in den größeren Städten lässt sich deren Einfluss noch bemerken. Auch wenn hier alles moderner und schnelllebiger wirkt. Doch der Geist Afrikas kann ebenso auf den Straßen und Bahnhöfen der Metropolen entdeckt werden.

Daneben lassen sich viele wilde Tierarten bestaunen, die wir sonst nur aus den hiesigen Tiergärten kennen. Doch ist eine Beobachtung während einer Safari und somit in freier Wildbahn noch mal etwas ganz anderes. Dabei können etwa die Big Five erkundet werden: Fünf afrikanische Tierarten, die zu den größten und stärksten Landlebewesen der Welt zählen. Sie sind sagenumwoben, jedoch auch vom Aussterben bedroht. Zu ihnen zählt der Afrikanische Elefant, das Spitzmaulnashorn, der Afrikanische Büffel, der Löwe sowie der Leopard. Wer einer Safari beiwohnen möchte, sollte das jedoch nur unter Führung lizenzierter Reiseführer wagen. Denn viele der Tiere Afrikas können für den Menschen erhebliche Gefahren hervorrufen. Um sich ein gutes Bild einer der Tierwelt Afrikas machen zu können, habe ich mal ein Video eingefügt.

Aber auch die afrikanische Landschaft ist äußerst sehenswert. Sie bietet etwa mit dem Nil oder dem Victoriasee viele interessante Gewässer. Das Kilimandscharogebirge sowie das Hochland von Abessinien zählen zu den weltweit bekanntesten Erhebungen. Trockenes Wüstenland lässt sich in der Sahara oder der Namib bewundern. Dazu gibt es verschiedene Steppen, Grasländer und Savannen, die jeweils eine eigene Population an Flora und Fauna aufweisen. Diese Vielfalt lässt sich beinahe ausschließlich auf dem Afrikanischen Kontinent erleben. Zudem ist die Infrastruktur Afrikas nicht erst seit der Fußball-WM 2010 in Südafrika verbessert worden. Die Reisezeiten selbst sind dadurch erhebliche kürzer als das noch vor Jahren der Fall war.

Wer also vor der Wahl des nächsten Urlaubszieles steht, sollte dabei stets an Afrika denken. Denn was es dort zu erleben gibt, können andere Kontinente in der Vielfalt nicht bieten. Eine Reise nach Afrika wird darum immer zu empfehlen sein und lange im Gedächtnis bleiben.

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Regenwälder in Afrika

On 24. März 2011, in Regenwald, by Afrika

Die Regenwälder Afrikas liegen um das Kongo-Becken, an der Elfenbeinküste, auf Madagaskar und im Hochland von Kenia. Auf Madagaskar ist besonders, dass ca. 70% der Tierarten nur dort vorkommen.
Aufgrund der großen Anzahl an Pflanzen und Bäumen gibt es in Regenwäldern eine riesige Artenvielfalt, die sich in diesem Lebensraum entwickeln konnte. So auch im afrikanischen Regenwald. Die Bäume und Pflanzen wachsen hier und auch in anderen Regenwäldern in einer Art Stockwerkbau, die sich in verschiedene „Etagen“ aufteilt.

Dieser Bau besteht aus der Bodenschicht, einer darüber liegenden Krautschicht, einer Busch- oder Strauchschicht, der darüber liegenden Schicht der kleinen Bäume, anschließend die Kronenschicht und ganz oben befinden sich die Überständer, welche eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen können. Die Wurzeln der Pflanzen sind meist breit auslaufend über dem Boden, sodass diese direkt die Nährstoffe des Waldes aufnehmen können. Die Pflanzen in Bodennähe besitzen große Blätter, damit sie das Licht besser einfangen können, da dieses nur schwach die Pflanzen in Bodennähe erreicht. Zu den Kletterpflanzen des Afrikanischen Urwaldes zählen die Epiphyten und Hemiepiphyten sowie die Lianen. Diese wachsen auf den Zweigen der großen Bäume, können sich selbst mit Wasser versorgen und sind von dem Baum, auf dem sie wachsen, nicht abhängig. Die Orchideen bilden sogenannte Luftwurzeln aus, die ein spezielles Gewebe besitzen mit welchen sie in der Lage sind, Wasser zu absorbieren. Auf einem Baum können bis zu 80 verschiedene solcher Pflanzen vorkommen.

Den größten Anteil der Tierwelt machen wohl die Insekten, Tausendfüßler und Spinnen aus, welche nur hier so abwechslungs- und zahlreich vorkommen. Das größte Säugetier des afrikanischen Regenwaldes ist der Waldelefant, welcher aber kleiner ist als die Elefanten der Steppe. Auch Reptilien wie Schlangen, Schildkröten und Krokodile sind in verschiedenen Arten im Regenwald zu finden, sowie Amphibien, von denen es äußerst giftige gibt, wie zum Beispiel den Pfeilgiftfrosch. Dieser Frosch hat seine Nische in den Kronen der Bäume gefunden und halten sich nicht am Boden auf. So sind sie vor Feinden geschützter, obwohl diese Art aufgrund ihres Giftes wenige Feinde hat. Der afrikanische Regenwald ist aber auch durch seine bunten Vögel bekannt, zum Beispiel die Aras, welche zu den Papageien zählen. Die heimischen Primaten in Afrika sind die Schimpansen, Bonobos und Gorillas, die jedoch leider oft gejagt und getötet werden, um von Händlern verkauft zu werden. Im afrikanischen Regenwald gibt es schon einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind.

Hier ein Video, in dem es interessante Bilder zum Regenwald selbst gibt: